Voraussetzungen Grundsätzlich kann jeder Mensch meditieren, es sind keine besonderen Voraussetzungen notwendig. Bei Psychischen Phänomenen, welche als pathologisch gewertet werden, ist jedoch Vorsicht geboten. Körperliche Leiden erschweren die Meditation höchstenfalls.
Ziel In der Meditation wird versucht, mittels Konzentration den Geist zu beruhigen um die Realität hinter dem Vorhang der Gedanken erkennen zu können.
Techniken Die Methoden der Meditation sind äusserst vielfältig. Die Gemeinsamkeit der Techniken ist jedoch das Vorhandensein Eines Meditationsobjekts. Ob auf den Atem, ein Mantra, den inneren Grundton, eine Visualisierung, ein Körperteil oder gar auf den Erhabenen selbst fokussiert wird, muss der oder die Sitzende selber entscheiden. je nach dem, was am meisten zusagt. Die einzige Aktion während der Meditation sollte nun darin bestehen, den Geist auf das gewählte Objekt zu fixieren und ihn so wenig als möglich wandern oder ablenken zu lassen.
Körperhaltung Die Stellung sei fest und locker. Ein hoher Anspruch wenn man bedenkt, dass sich fest und locker eigentlich ausschliessen. Trotzdem sollte versucht werden, sich mit diesem Ziel, aufrechtem rückgrad, gesenktem Haut und ohne an zu lehnen, sorgfältig hin zu setzen. Idealerweise wird für die Dauer der Meditation nicht bewegt und absolut ruhig im Lotussitz gesessen. Der Bequemlichkeit halber sind die Beine gekreuzt und ein Kissen kann verwendet werden. der Ablenkungen wegen sind die Augen geschlossen und können „Ohropax“ verwendet werden. Die Atmung ist frei und spontan, es kann zu Beginn, bei bedarf eine geeignete Atemtechnik angewandt werden. Ein Übermüdeter Körper erschwert die Meditation.
Ort & Zeit Beim Meditieren sollte man nicht fremden Blicken ausgesetzt sein. Doch ist es ideal im Freien zu sitzen. Der gewählte Ort für die Einkehr sollte weder zu warm, noch zu kalt, oder gar zügig sein und trotzdem über frische Luft verfügen. Unter Umständen kann man sich in eine decke einhüllen. Von Vorteil ist, wenn der Meditationsplatz ruhig ist. Am besten eignet sich die Zeit um den Sonnenaufgang oder –Untergang. Jeder andere Zeitpunkt, auch wenn der Ort nicht den Beschrieben Idealen entspricht, ist viel besser, als nicht zu meditieren!
Frequenz & Dauer Wie bei jeder mystischen Technik ist es auch bei der Meditation wichtig, sie regelmässig, über eine lange Zeit mit der richtigen Einstellung zu praktizieren. Idealerweise wird täglich zum sonnenaufgang und -untergang Meditiert. Förderlich ist aber auch schon eine Session pro tag im Minimum fünfmal die Woche. zu viel kann bei gesunder Konstitution nicht meditiert werden. Mit 15 – 20 Minuten in die Meditationspraxis einzusteigen ist realistisch und sinnvoll. Das Sitzen wird jedoch desto fruchtbarer, je länger es ausgeführt wird. So sind dreieinhalb Stunden die anstrebbare Dauer in Asana zu verweilen.